Landesliga 6 (Frauen)
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Spielberichte/Vorberichte
Ein Sieg zum Abschluss
15.03.2010 - Gegen Lieblingsgegner GfL Hannover erspielten sich am letzten Spieltag die Hamelner Damen sogar noch den dritten Tabellenplatz und zogen an den favorisierten Teams aus Hannover und Bodenstedt vorbei.Erstmals in dieser Saison traten 14 Spielerinnen den Weg zum Auswärtsspieltag an, um auch am Abend mit den Saisonabschluss gebührend zu feiern. 12 davon konnten aber nur auf dem Spielberichtsbogen Platz finden. Und nehmen wir es vorweg: Alle 12 kamen zum Saisonabschluss auch zum Einsatz und trugen zum Abschluss-Sieg bei. Mit 25:20, 20:25, 26:16 und 25:23 stand am Ende ein sicherer Erfolg fest. Zwar wurde es am Ende des vierten Satzes nochmal ein wenig eng, denn die Gastgeberinnen bogen einen 13:18 Rückstand in einen 20:20 Ausgleich um. Doch letztendlich blieb es Melina Hahn mit dem letzten VSG Angriff der Saison auch den ersten Matchball direkt zu verwandeln. "Toll, wie die Truppe trotz zahlreicher Umstellungen noch mal sehr souverän aufgespielt hat," freut sich nicht nur der Trainer nach Spielende. "Zwei komplett unterschiedliche Teams in den ersten beiden Sätzen und dennoch konnten wir über weitere Spielstrecken unsere zuletzt im Training erarbeiteten Techniken fast nahtlos umsetzen." Aber auch die Spielerinnen waren sichtlich zufrieden mit der Saison und wollten sich nicht so schnell aus der Hannoveraner Halle verabschieden. Mussten sie auch nicht: Zur Belohnung durfte das Team noch mal ein packendes 5 Satz Spiel zwischen Wolfenbüttel und Hannober pfeifen.
"Das Fazit der Saison werden wir dann in Ruhe und mit etwas Abstand ziehen. Jetzt freuen wir uns erstmal über das tolle Saisonergebnis." Und am Abend spiegelte sich dann das gute Hamelner Saisonergebnis auch auf der Langenhagener Volleyball-Abschlussparty wieder. Dort trifft sich die Szene (von der Kreisliga bis zur Bundesliga) traditionell nach dem letzten Spieltag, um gemeinsam noch einmal die Highlights der Saison zu feiern: Für ganz oben hat es noch nicht gereicht - aber wir waren dicht dran ...
In trockenen Tüchern
28.02.2010 - Nüchtern ausgedrückt: Mit einem deutlichen 3:0 gegen den USC Braunschweig und einer knappen 1:3 Niederlage gegen den letztjährigen Oberligaabsteiger VSG Hannover sichern sich die Hamelner Damen mindestens den sechsten Platz der Tabelle. "Jetzt ist es amtlich. Weder Göttingen noch Wolfenbüttel kann uns mehr einholen. Damit sind wir auch im nächsten Jahr ganz sicher in der Verbandsliga vertreten," jubeln nicht nur die zahlreichen Zuschauer sondern auch Teamkapitän Tina Eickstädt freut sich diebisch.Im ersten Spiel des Tages gegen Braunschweig konnte das Team auch ohne die fehlenden Janina Dehne, Heike Brauers, Nadine Schuller und Anna Pekker überzeugen. "Erfreulich, dass endlich auch mal Trainingsinhalte kurzfristig im Spiel umgesetzt werden konnten. Gerade unsere Aufgaben waren deutlich besser als in den beiden letzten Begenungen." Mit 25:11 fertigten die Gastgeberinnen den Tabellenletzten aus Braunschweig im Schnelldurchgang ab. Auch zahlreiche Wechsel verringerten den Schwung des Teams nur unwesentlich. Mit 25:15 auch Satz 2 ebenfalls schnell an Hameln. "Insbesondere Melina "Jelzina" Hahn zeigte prima Aktionen in Block und Angriff. Aber auch Mara Siepenkort und Saskia Bode konnten sich in dieser Phase mehrfach auszeichnen." Wie so oft jedoch in dieser Saison ließen dann die VSG Damen den Gegner deutlich besser ins Spiel kommen. Allerdings muß man auch Braunschweig eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Hinspiel bescheinigen. Beim Spielstand von 12:3 dachten wohl schon alle an die zweite Begegnung oder auf einen Anruf aus Wolfenbüttel ... Und so konnte still und heimlich Braunschweig sich auf ein 15:11 herankämpfen. Zu viele leichte Fehler prägten im folgenden den dann doch letzten Satz der Begegnung. Mit 25:15 sicherten sich die VSG Damen dann die Punkte 17 und 18 in der Tabelle auf der Habenseite. Damit war dann schon letztendlich klar, dass Platz 6 der Tabelle zum Saisonende gesichert war.
Ein ganz anderes und unterhaltsames Spiel folgte dann gegen den Favoriten aus Hannover. Das Spiel begann zunächst aus Hamelner Sicht sehr erfreulich. Bis ein nicht gegebener Tusch, den alle Akteure und Zuschauer in der Halle gesehen hatten. Nur der Schiedsrichter konnte dies nicht bestätigen und statt den Schwung aus der ersten Begenung mitzunehmen, war das das Signal für Hannover, anzugreifen. Nach einen zwischenzeitlich 7:7 gelang dann auf Hamelner Seite nichts mehr. 12:25 am Ende ganz deutlich für Hannover.
Aber dann: Wie ausgewechselt agierte jetzt die Gastgeberinnen. Mit 25:14 ließ man Hannover keine Chance. Auch im dritten Satz dominierte zunächst nur die VSG aus Hameln. 7:3 und 10:5 lauteten die Zwischenstände. Und da das Team die Achterbahnfahrten anscheindend liebt, ließ man Hannover mal nicht nur aufholen, sondern auf 12:16 davonziehen. Also anschnallen und Gas geben: 18:18. Dann doch wieder dameln und Geschenke austeilen: 21:25 für Hannover.
Im dritten Satz dann endlich wieder ein besseres Spiel der VSG Hameln. "Eigentlich hatte man das Gefühl zu dominieren, nur die einfacheren Punkte verbuchte dann immer wieder Hannover. Und bezeichnenderweise plumste dann der entscheidende Aufschlagball von der Netzkante senkrecht nach unten ins Hamelner Feld zum Satz- und Matchgewinn. Mit einem mehr als glücklichen 27:25 im vierten Satz entführt Hannover die beiden Punkte aus Hameln. Und nicht nur Tanja Baumgart war sich nach dem Spiel sicher: "Den Tiebreak hätten wir gewonnen."
Fazit: Wer hätte noch zu Saisonbeginn geglaubt, dass wir ausgerechnet in der nicht für uns üblichen Verbandsligastaffel 4, die laut Aussagen aller Trainer viel stärker besetzt ist als die Staffel 3, den Klassenerhalt letztendlich deutlich sichern? Nur wenige. Und mit etwas mehr Glück und weniger Verletzungssorgen hätte man noch weiter den Weg nach oben gehen können. "Vielleicht auch gut so: Schließlich braucht man auch noch Ziele für die nächste Saison."
Den Saisonabschluß wollen dann die Frauen am 13. März mit einen Sieg beim GfL Hannover würdig begehen. Und anschließend geht es dann geschlossen auf die traditionelle Saisonabschlußfeier in Hannover. Mal schauen, vielleicht schaffen wir ja dann auch noch einen Titel ...
Die wilden Katzen aus Hameln wollen wieder die Krallen auspacken ...
25.02.2010 - ... und einen Sieg gegen den Tabellenletzten einfahren. Und der wird auch nötig sein, wenn man nicht doch noch auf den letzten Drücker auf 7. Tabellenplatz abrutschen will. Im zweiten Spiel geht es dann gegen den letzjährigen Oberligisten der VSG Hannover, die in dieser Saison doch etwas unter ihren Möglichkeiten geblieben sind.Gespielt wird ab 15.00 Uhr in der Sporthalle VikiLu in der Kaiserstraße. Ein Besuch wird sich übrigens dreifach lohnen, da erstmals in dieser Saison alle drei VSG Mannschaften ihre Heimspiele parallel austragen werden.
"Das wird alles andere als leicht," dennoch bleibt der Trainer optimistisch. "Gegen Braunschweig werden wir auf jeden auf Sieg spielen. Und gegen Hannover natürlich auch alles versuchen, um zwei weitere Punkte einzufahren." Da zeitgleich auch der Tabellenführer aus Lehrte im ersten Spiel gegen Wolfenbüttel antritt kann vielleicht schon ein erlösender Anruf bei einem Sieg der Lehrter Damen für einen Jubelsturm bei den hamelner Damen führen. Denn dann könnten die VSG Damen auch praktisch bei weiteren Niederlagen nicht mehr auf Platz 7 abrutschen. "Aber darauf wollen wie es gar nicht erst ankommen lassen, sondern unseren Fans zwei tolle Spiele bieten," auch Kapitän Tina Eickstädt freut sich schon auf Samstag. Fehlen wird auf jeden Fall neben Nadine Schuller, Libera Heike Brauers auch erstmals Janina Dehne, die schon seit langem für dieses Wochenende eine Familienfeier eingeplant hat.
Wird es doch noch mal eng?
22.02.2010 - Irgendwie ist schon ein wenig der Wurm drin. Mit 1:3 setzte es nach dem tollen Sieg bei der Hamelner Sportgala bereits die zweite Auswärtsniederlage in Folge. "Sonntagmorgen haben wir anscheinend immer Probleme, ganz besonderes bei Auswärtsspielen". Zwar wirkte das Hamelner Team wesentlich agieler als in der letzten Woche, doch erfolgreicher war der Tabellenvierte nicht. "Wolfenbüttel zeigte von Beginn an ein zielstrebiges und agressives Spiel, den wir nur wenig entgegensetzen konnten." Neben Mannschaftsführerin Tina Eickstädt fehlten neben Nadine Schuller, Heike Brauers und Saskia Bode auch erneut Anna Pekker, die kurzfristig absagen musste. Es ist natürlich schwer, wenn wir jede Woche mit einer anderen Formation auflaufen müssen und dann der Gegner auch noch eine Glanzleistung abruft. Dabei schien im ersten Satz zumindest alles nach Plan zu laufen. Gute Hamelner Aktionen wechselten sich mit guten Aktionen der Gastgeberinnen ab. Leider auf Hamelner Seite nur bis in den ersten 3/4 des Satzes. Leichte Eigenfehler bauten den Gegner auf und Satz 1 ging mit 25:20 an Wolfenbüttel. Völlig neben der Spur präsentierte sich das Team dann im zweiten Satz. Viele Fehler in Serie, vor allem in der Annahme, ließen das Team von der Weser aussichtslos in Rückstand geraten. Fast kampflos setze es ein deprimierendes 12:25. Im dritten Satz sorgte Melina Hahn für neuen Schwung und Karen Baumgart wechselte erfolgreich auf die ungewohnte Außenangriffposition. Plötzlich wirkte das Team wie ausgewechselt und spielte Wolfenbüttel förmlich ihrerseits an die Wand. Schnell gelang eine 19:11 Führung ... bis erneut der Faden riss und Wolfenbüttel auf 18:19 verkürzen konnte. Aber nach einer weiteren Auszeit besann sich das Team auf seine besseren Seiten. Mit 25:19 geht Satz 3 an Hameln. Aber das war es dann auch mit Hamelns Erfolsgefühl an diesem Tag. Satz vier gleicht einem Spiegelbild von Satz 4. 25:10 an Wolfenbüttel, das völlig verdient an diesem Tag ein zweites Mal gegen Hameln gewinnt. Wie gut Wolfenbüttel an diesem Tag aufgelegt ist, zeigt auch das zweite Spiel des Tages. Nur knapp verlieren die Gastgeberinnen gegen Herzberg.Jetzt wird es in Sachen Relegationsplatz noch einmal richtig spannend. Am nächsten Samstag steigt dann in Hameln der Showdown: Um 15.00 Uhr steigt dann das wichtigste Spiel des Jahres gegen den Tabellenletzten aus Braunschweig. Dort kann es nur eine Devise geben. Ein 3:0 Sieg muss her. Denn auf die gleichzeitige Schützenhilfe von Lehrte in Wolfenbüttel will sich in Hameln keiner verlassen.
VSG Damen nach Glatteisanfahrt ohne Dampf
15.02.2010 - Ohne Punkte nach der vielleicht schlechtesten Teamleistung dieser Saison kehrt das Verbandsligateam vom Tabellenführer aus Lehrte nach Hameln zurück. "Heute hatten wir nicht viel zu bieten. Nach der doch etwas turbulenten Anfahrt hatten wir wohl auch in der Halle die falsche Bereifung an den Füßen." In der Tat: Die Straßenverhältnisse auf dem Weg nach Hannover ließen am frühen Sonntagmorgen arg zu wünschen übrig. Spiegelglatte Fahrbahnen und zahlreiche Unfälle verzögerten die sonst kurze Anreise. "Statt den obligatorischen 50 brauchten wir jetzt 100 Minuten." Nach der rutschigen Anfahrt setzte sich die Anfahrleistung auch nahtlos in der Halle fort. Lediglich im ersten Satz konnte das ersatzgeschwächte Team gegen einen überzeugend aufspielenden Tabellenführer und wohl auch Meister der Verbandsliga ansatzweise mithalten. "In dieser Phase hatte Lehrte wohl aufgrund des knappen Hinspielresultates Respekt. Mir zunehmender Spieldauer setzte sich dann immer mehr das druckvolle und deutlich schnellere Spiel der Lehrter Damen durch." Mit 21:25 Satz verlieren die VSG Damen Satz 1am Ende doch deutlich."Über die beiden nächsten Sätze decken wir am besten den Mantel des Stillschweigens. Hier klappte nicht mehr allzu viel." Mit 14:25 und 11:25 wurde das Team förmlich aus der Halle geschossen. Die Niederlage ist jedoch überhaupt kein Beinbruch. Gegen Lehrte kann man auch mal so verlieren und zeigt, dass das Team nach einer rauschenden Ballnacht wieder in der Realität angekommen ist. "Schade, eigentlich haben wir besser spielen wollen - aber irgendwie klappte heute gar nichts."
Leider mussten neben Nadine Schuler, Heike Brauers, Melina Hahn, Saskia Bode kurzfristig auch noch Mara Siepenkort (Grippe) und Anna Pekker passen. Letztere konnte aufgrund der Wetterverhältnisse nicht aus Paderborn anreisen. Ihr Wagen versagte den Dienst und auch eine passende Zugverbindung konnte kurzfristig nicht mehr ermöglicht werden.
Folgt am Sonntag Teil 2 der Überraschungen?
11.02.2010 - Nach der mehr als überraschenden Wahl zu Hamelns Mannschaft des Jahres 2009 holt das Team um Mannschaftsführerin am Sonntag wieder der graue Alltag der Verbandsliga ein. Aber gerade gegen den Lehrter SV möchten die frischgebackenen Sieger endlich mal einen Sieg einfahren. Auch wenn das Team als klarer Außenseiter gegen den Tabellenzweiten antritt, zeigte nicht zuletzt die knappe Hinspielniederlage, dass durchaus eine weitere positive Überraschung im Bereich des Möglichen liegt. "Natürlich waren wir beim 2:3 im Hinspiel ein wenig enttäuscht und Lehrte hat uns dort unsere Grenzen aufgezeigt. Kampflos werden wir uns jedoch nicht ergeben. Ganz im Gegenteil: Wir wollen endlich einmal gewinnen." Auch der Trainer geht optimistisch in die Begegnung: "Wir können völlig ohne Druck aufspielen und im Gegensatz zum letzten Samstag unseren Erfolg selbst erspielen." Dass die Damen nicht nur lange und intensiv feiern können, sondern auch intensiv trainieren, zeigte das Training am Dienstag. "Tolle Stimmung, viel Bewegung und große Neugier auf Neues." Jetzt fehlt nur noch eine Neuigkeit: ein Sieg gegen den Favoriten am Sonntag in Lehrte. Am Sonntag sind leider Saskia Bode (Arbeit), Melina Hahn (Arbeit) und Heike Brauers (Verletzung) nicht am Start.In Hildesheim den Sack zumachen
28.01.2010 - Am Samstag kann es für die Verbandsligamannschaft der VSG Hameln nur ein Ziel geben: Mit einem Sieg in Hildesheim die noch fehlenden Punkte für den direkten Klassenerhalt einzufahren. "Setzt man einen Heimsieg gegen Braunschweig am 13.2. voraus, können wir bei einem Erfolg am Samstag gegen Hildesheim schon den Klassenerhalt feiern", orakelt Trainer Nitschke. "Aber wie das mit Prognosen so ist. Erstmal muss gewonnen werden. Feiern kann man später!" Und einfach wird die Aufgabe am Samstag mit Sicherheit nicht werden. Schließlich geht es an diesem Spieltag für Hildesheim um alles oder nichts. Mit einem Sieg im ersten Spiel gegen Wolfenbüttel hätten die Domstädterinnen dann den Anschluß an Tabellenplatz 7 geschafft. Und mit einem weiteren Sieg gegen die VSG schnuppern sie sogar an Platz 6. Anderers kann sich das Team bei zwei Niederlagen schon aus der Verbandsliga verabschieden. Selbst bei einer Niederlage gegen Wolfenbüttel ist der Abstieg schon fast besiegelt. "Hildesheim hat uns zu Hause ein paar Schwierigkeiten bereitet und ist zuletzt immer besser geworden. Aber mit dem Schwung vom letzten Heimspiel wollen wir unbedingt punkten." Nicht dabei sein wird neben Mara Siepenkort (Schul-Skifreizeit) und Nadine Schuller (Knieverletzung) auch erstmals in dieser Saison Karen Baumgart. Wie das Fehlen der Stammspielerin durch die Mannschaft kompensiert werden kann, bleibt abzuwarten. "Karen ist für die Mannschaft enorm wichtig. Aber wir verfügen auf der Mittelblockposition über gute Alternativen und aufgrund der zuletzt gezeigten Trainingsleistungen von Tina und Melina gehen wir zuversichtlich in die Begegnung." Und mit einerm Erfolg kann das Damenteam dann die Feierwoche einleiten. Schließlich geht es am 06. Februar geschlossen zur Hamelner Sportgala.Vier gute und vier schlechte Sätze ...
17.01.2010 - ... und 2:2 Punkte am Ende sichern Platz vier in der Tabelle. "Das waren die erwarteten harten Nüsse, die wir knacken mussten," Co-Trainerin Claudia Hesse rieb sich zusammen mit Saskia Bode nach dem Fünf-Satz-Sieg gegen die VSG aus Göttingen die vom Anfeuern schmerzenden Hände. Aber nicht nur die Ersatzbank war am Ende erschöpft, nein auch die beim Schlusspfiff auf dem Feld befindlichen Spielerinnen mussten beim Jubeln mit der Müdigkeit kämpfen.Doch zunächst einmal zur Chronologie des Spieltages in Hameln. Gegen den Tabellenführer aus Herzberg konnten die Hamelnerinnen den ersten Satz lange Zeit mehr als ausgeglichen gestalten. Ein ums andere Mal gelangen dem Tabellenvierten aus Hameln gute Aktionen und diese setzen die Herzbergerinnen immer wieder unter Druck. Und als Mannschaftsführerin Tina Eickstädt sogar das 18:14 erzielte, schien sich eine kleine Überraschung anzudeuten. "Leider haben wir hier nicht den berühmten Sack zugemacht, sondern Herzberg durch fünf blöde Aktionen in Folge auf die Siegerstraße gebracht. Erst beim Spielstand von 19:24 drehte Hameln noch mal auf. 20:24, 21:24, 22:24 und 23:24. Schade dass dann der Aufschlag von Melle knapp im Seitenaus landete ...
Das war es dann aber leider auch schon gegen Herzberg. Die Harzerinnen kamen immer besser ins Spiel und profitierten in der Folge immer mehr von doch recht hohen Eigenfehlerquote der Gastgeberinnen. Mit 18:25 und einem letztlich viel zu deutlichen 13:25 sicherte sich Herzberg beide Punkte und untermauerte damit eindrucksvoll die Meisterschaftsambitionen. "Uns merkte man deutlich die doch sehr lange Punktspielpause an. Schließlich haben wir unser letztes ernsthafte Match vor 6 Wochen am 5.12.2009 gehabt," Trainer Nitschke war nach dem Match nicht wirklich negativ beeindruckt. "Und die letzten Niederlagen haben doch am Selbstbewusstsein der Mannschaft genagt".
Im so genannten 4-Punkte Spiel gegen Göttingen entwickelte sich dann ein Spiel, was Volleyball-Fans lieben und Trainer verfluchen. Eine typische Achterbahnfahrt zwischen "Grottenkick" und "Toppaktionen". "Ich glaube, dass die meisten unserer Zuschauer auf uns nach dem ersten Satz gegen Göttingen schon gedacht haben: Das war`s!" Göttingen legte los wie die Feuerwehr und wollte unbedingt die ganz wichtigen Punkte aus Hameln entführen. Mit 15:25 und erstaunlich langen 28 Minuten Spielzeit hatten dabei die Hamelnerinnen kein Mittel gegen die überragende Sportwissenschaftlerin Antonia Winkler gefunden. Aber irgendwie haben sich die Mädels aus Hameln dann auf das durchschaubarere Spiel der Göttingerinnen eingestellt und trotz Rückstand von 20:21 im zweiten Satz durch klasse Aktionen das notwendige Selbstbewusstsein erspielt. Mit 25:22 und 24 Minuten Spielzeit dann Satz 2 an Hameln. Satz 3 entwickelte sich dann zu einer Achterbahn der Gefühle. Erst souverän mit 13:7 und 15:8 geführt und dann den Gegner durch die typischen Leichtsinnsfehler zum 19:19 ausgleichen lassen. Sollte sich das Phänomen aus dem ersten Satz gegen Herzberg wiederholen? Nein: Zwei starke Aktionen von Melle stellten dann die Initialzündung dar und rissen das Team aus seinen negativen Träumen. Nach weiteren 20 Minuten Satz 3 mit 25:21 an Hameln. Eigentlich sollte dann alles klar sein, oder? Pustekuchen. Irgendwie ging Göttingen schnell wieder mit 11:6 in Führung und erst die mit einer guten Leistung nach ihrem Mittelfußbruch auftrumpfende Anna Pekker brachte die VSG noch mal auf 10:11 heran. Leider nur ein Strohfeuer. "Göttingen ließ uns nicht wirklich eine Chance in Satz 4 und leider machte sich auch der Kräfteverschleiss in unseren Reihen bemerkbar." Logische Konsequenz: Ein 25:19 nach 22 Minuten für Göttingen.
Nach der dann kurzen Pause spielte jedoch trotz eines tollen Punktgewinnes durch Antonia Winkler nur eine VSG. Nämlich die aus Hameln. "Wir hatten gleich im anschließenden Ballwechsel die richtige Antwort parat. Topannahme, super Zuspiel durch Ina und Granatenangriff über die Mitte von Janina - das hat Göttingen schon recht früh den Zahn gezogen. Mit 8:4 Seitenwechsel und bis zur Satzführung von 14:5 kein Fehler der Hamelnerinnen mehr. Nach dem letzten Ballwechsel stand dann der wichtige Sieg mit 15:8 und 12 Minuten endgültig fest. Fazit: Jubelnde Fans, Zuschauer und eine tanzende Hamelner Mannschaft auf der einen Seite - enttäuschte, aber stark aufspielende Göttingerinnen auf der anderen Seite.
"Heute hatten alle Spielerinnen wirklich gute Aktionen. Schade nur, dass uns allen ein wenig die Konstanz gefehlt hat. Dann hätten wir uns den Krimi gegen Göttingen mit Sicherheit ersparen können. Toll aber, dass Anna nach ihrem Mittelfußbruch und ganz wenig Training immer besser ins Spiel kam und gerade in den Sätzen zwei und drei auf der Außenposition viele Punkte erspielte. Toll auch Janina, die vielleicht im Spiel gegen Göttingen ihr stärkstes Spiel in dieser Saison gemacht hat. Toll dass Melle wieder am oberen Level angekommen ist und die Emotionen zeigt, die die Mannschaft braucht. Toll dass Ina auch ohne Beine am Ende noch gut stellen konnte. Toll dass Tanja sich nicht durch schlechte Annahmen verunsichern lässt und dafür die Angaben ins Feld prügelt. Toll dass Karen immer wieder im Block zur Stelle ist und beim jubeln danach höher springt als vorher. Toll das Leonie immer dann die Annahme bringt, wenn es darauf ankommt. Toll, dass Melina immer besser in der Mannschaft ankommt und im Angriff den Gegner beeindruckt! Toll, dass unser Käpitan Tina immer wieder dann da ist, wenn es darauf ankommt. Toll, dass Mara, wenn sie ins kalte Wasser geworfen wird, ihr Ding spielt und toll das Saskia und Claudia auf der Bank immer alles geben, auch wenn es buchstäblich wehtut. Und zu guter letzt toll dass Heike als Libero ihre Mannschaft ordnet."
Trotz aller Toll´s: Dienstag ist wieder Training und da heißt es wieder: Besser und konstanter werden. Die Vorbereitung auf das nächste 4 Punkte Spiel gegen Hildesheim läuft. Auch da soll es wieder heißen: Sieg für Hameln.
Zweiter Anlauf für Start ins neue Jahr
15.01.2010 - Nach dem letzten Sonntag das richtungweisende Auswärtsspiel in Wolfenbüttel in den Schnee fiel und für den 21.02.2010 neu angesetzt wurde, starten die VSG Damen nunmehr mit einem Heimspieltag ins neue Jahr.Um 15.00 Uhr treffen die Damen in der Sporthalle VikiLu auf de aktuellen Tabellenzweiten aus Herzberg. Die Damen aus dem Harz wollen mit einem Sieg unbedingt wieder die Tabellenführung übernehmen. Im Hinspiel verloren die Hamelnerinnen mit 1:3 und konnten mit dabei nur in 1 1/2 Sätzen Paroli bieten. "Kampflos wollen wir nicht das Feld räumen. Vielleicht können wir ja trotz der langen Wettkampfpause etwas konstanter gegen Herzberg aufspielen und den Favoriten sogar ein Bein stellen." Teamkapitän Tina Eickstädt geht zuversichtlich in die Begegnung. Durchaus möglich ist auch schon ein Comeback von Anna Pekker, die nach dem Mittelfußbruch und einer überstandenen Grippe wieder mit dem Training angefangen hat.
Für Trainer Nitschke ist allerdings das zweite Spiel wesentlich wichtiger. Denn gegen 16.45 Uhr heißt der Gegner VSG Göttingen. "In Göttingen konnten wir unser Debütspiel der Saison überraschend mit 3:0 gewinnen. Mittlerweile konnten sich die Studentenstädter erheblich steigern und gehören definitiv zu den besseren Teams der Liga." Entscheidend für dieses Spiel wird sein, das sich der Substanzverlust im ersten Spiel in Grenzen halten wird. Denn die Punkte gegen einen direkten Mitbewerber in Sachen Klassenerhalt zählen bekanntlich doppelt. Mit einem Sieg gegen Göttingen könnte man den Abstand auf 6 Punkte ausbauen.
Wer aber glaubt, dass die wildcats im ersten Spiel abschenken, wird sich schnell eines besseren belehren lassen müssen. "Wenn wir eins nicht können ist es auf Ergebnis zu spielen. Wir wollen in jedem Spiel gewinnen, auch wenn es dann im zweiten Spiel eng werden könnte." Auf die Zuschauer und Fans wartet also wahrscheinlich wieder ein zweifacher Krimi am Samstagnachmittag.
Auswärtsserie gerissen
07.01.2010 - "Wir wollen uns natürlich für die Heimniederlage gegen Wolfenbüttel revanchieren und unbedingt am Sonntag zwei Punkte nach Hameln holen." Das ist durchaus machbar, auch wenn das Team um Mannschaftsführerin Tina Eickstädt in den Ferien nicht trainieren konnte. Vorteil VSG: Mit 12 Punkten fehlen nur noch zwei Siege zum Klassenerhalt. Wolfenbüttel hat gerade mal die Hälfte der Punktzahl auf der Habenseite und muss unbedingt am Sonntag punkten. "Wir können daher unbefreit ins Spiel gehen," Trainer Nitschke sieht daher den Vorteil klar auf Hamelner Seite. "Wir werden einiges ohne Druck ausprobieren können und hoffentlich Spielfreude entwickeln." Optimistisch stimmt nicht nur die letzten Sonntag im Detmolder Turnier gezeigten Leistungen. Dabei konnte sich das Team gegen sehr schnell und aggressiv agierende Mannschaften immer mehr steigern und am Ende gegen Telekom Bielefeld sogar einen Teilerfolg verbuchen.Schwierig gestaltet sich allerdings die Anreiseplanung bei den derzeitigen winterlichen Bedingungen. Spielbeginn ist nämlich schon um 10.00 Uhr am Sonntag. "Leider kann Wolfenbüttel den Spielbeginn, wie sonst üblich auf 11.00 Uhr, nicht nach hinten verlegen. Um 14.00 Uhr stehen schon neue Mannschaften auf der Platte. Wie das allerdings bei normalen Spielverlauf in 4 Stunden klappen soll - wissen wir nicht. Dann müssen beide Spiele schon sehr schnell über die Bühne gehen. Normalerweise plant man 5 Stunden ein, um ein wenig Luft zu haben." Für die Wildcats bedeutet das am Sonntag: Mindestens 2 1/2 Stunden Fahrtzeit bei diesen Straßenverhältnissen einplanen und um 6.30 Uhr starten. Bleibt zu hoffen, dass das Winterwetter kurzfristig nicht noch einen Strich durch die Planungen macht.
Auswärtsserie gerissen
30.11.2009 - Mit einer 1:3 Niederlage im Gepäck kehrt unsere 1. Damen aus dem Südharz zurück. "Schade, bei einer normalen Leistung wäre deutlich mehr drin gewesen als nur der Satzgewinn zu Beginn des Matches."Trotz der zahlreichen Herzberger Zuschauer spielte zunächst nur das Team aus dem "Flachland". Die VSG legte los wie die Feuerwehr. Aggressive Blockaktionen und vor allem ein überzeugendes Aufgabenspiel bescherten kurz vor dem 1. Advent über ein 6:0 eine beruhigende 11:2 Führung. Aber trotz weiterer guter Aktionen schrumpfte bereits hier irgendwie die Lauf- und Spielbereitschaft des Teams. Herzberg kam immer besser ins Spiel. Mit einem dennoch ungefährdetem 25:19 im ersten Satz wechselten die Hamelner die Seite. Oder besser gesagt hatten danach die lautstarken Herberger Zuschauer im Nacken. Trotz der wackeren Anfeuerungen unserer eigenen Fans und der diesmal schmal besetzten Auswechselbank konnte die VSG zu keiner Phase mehr an die Leistungen der ersten Satzes anknüpfen. Insgesamt 19! Eigenfehler sprechen dabei eine deutliche Sprache. Konsequent, dass dieser Satz dann vollkommen verdient an den Tabellenführer geht. "Damit haben wir die Herberger Mädels dann richtig auf´s Pferd geholfen. Im dritten Satz hatten wir dann wenig zu bestellen und konnten lediglich bis zum 9:11 ein wenig mithalten." Punkte konnte sich die VSG in dieser Phase nur erspielen, wenn Herzberg mal einen Ball ins Aus drosch oder ins Netz jagte. Auch konsequent das 16:25 im schon vorentscheidenden dritten Satz.
Im vierten Satz stellte das Team dann noch einmal um, Janina wechselte auf die Außenangriffsposition und Tina übernahm dafür die gewohnte Mittelblocksituation. Das schien zu fruchten und deutlich besser zu funktionieren. Bis zum 10:10 entwickelte sich dann ein besseres Spiel der VSG, bevor wieder unnötige Fehler zu einer 21:15 Führung der Gastgeberinnen führte. "Leider sind wir in diesem Satz viel zu spät aufgewacht, denn trotz des Rückstandes waren wir in der Endphase des vierten Satzes das bessere Team. Typisch für diesen Spieltag, das wir auch den letzten Punkt für Herzberg zum 22:25 gemacht haben."
Fazit: Es war deutlich mehr drin, als nur ein Satzgewinn. Aber die Niederlage ist kein Beinbruch. Wir können nur daraus Lehren ziehen und uns jetzt auf den ersten Rückrundenspieltag am 5.12. vorbereiten. Schließlich hat man mit 12:6 Punkten einen nie erwarteten dritten Platz erspielt. Aber vielleicht ist das ja in der Rückrunde noch zu toppen.
Hält Auswärtserie auch beim Tabellenführer aus Herzberg?
26.11.2009 - Ein ganz heißer Tanz erwartet den Aufsteiger und bisherige Überraschungsmannschaft aus Hameln am Samstag um 15.00 Uhr. Denn dann geht es zum bislang noch nicht wirklich geprüften Tabellenführer aus Herzberg. Die Harzer Mannschaft konnte gegen die Spitzenteams von der VSG Hannover und dem Lehrter SV überzeugende 3:0 Siege auf der Habenseite verbuchen. Die bislang einzige Niederlage brachte den Herbergerinnen ausgerechnet im ersten Saisonspiel der GfL Hannover bei. Seitdem ist das Team jedoch ungeschlagen und führt derzeit unangefochten die Tabelle an. "Auch wenn wir auf Anna Pekker aufgrund ihres Mittelfußbruches verzichten müssen, gehen wir nicht chancenlos in die Begegnung." Mannschaft und Trainer zumindest glauben an die eigenen Stärken. "Schließlich müssen wir gegen Herzberg nicht die Punkte gegen den Abstoeg erzielen - da sind die direkten Vergleiche gegen die unmittelbaren Mitbewerber viel wichtiger." Viel wird davon abhängen, ob die VSG den starken Mittelangriff der Gastgeberinnen neutralisieren und den Tabellenführer ihrerseits konstant unter Druck setzen kann. "Wir haben zwar nicht wirklich was zu verlieren, aber werden alles dafür tun, dass unsere makellose Auswärtsbilanz weiterhin bestehen bleibt." Bis dahin heißt es erstmal die Anfahrt heile zu überstehen und vom ersten Ballwechsel an hellwach zu sein.Endlich ein Heimsieg?
12.11.2009 - Am Samstag soll es nun endlich mit dem ersten Heimsieg in dieser Saison klappen. Zu Gast in Hameln sind die Damen vom MTV 48 Hildesheim und der VSG Bodenstedt/Salzdahlum. Dabei starten die Gastgeberinnen und aktueller Tabellenvierte zunächst gegen den jungen Gast und Tabellenachten aus Hildesheim. "Wir konnten uns am letzten Samstag selbst von der Stärke der Mannschaft beim letztendlich glatten 0:3 gegen Hannover überzeugen. Allerdings fehlte an diesem Tag die etatmäßige Zuspielerin, so dass wir mit einem doch stärkeren Auftritt der Truppe in Hameln rechnen können." Hildesheim zeigte wirklich gute Ansätze im ersten Satz, lässt allerdings noch ein wenig die Konstanz vermissen um Spiele gegen die oberen Mannschaften der Tabelle zu gewinnen. Aber das kann sich auch ganz schnell wieder ändern. Die VSG Damen werden mit Sicherheit ihr bestes Volleyball zeigen müssen, wenn man den Gegner aus Hildesheim bezwingen will. Gelingt ein Sieg, dann kann man sich ein wenig von den Abstiegsplätzen absetzen.Im zweiten Spiel lautet dann der Gegner VSG Bodenstedt/Salzdahlum. Die Gäste werden sicherlich mit einer gehörigen Wut im Bauch nach Hameln reisen. Denn am letzten Wochenende setzte es doch zwei deutliche und auch in der Höhe mit Sicherheit überraschende Heimniederlagen. Mit 8:6 Punkten rangiert das Team derzeit nur auf Platz 6 und wird alles daran setzen die beiden Schlappen vom letzten Spieltag auszugleichen. Die Gäste beeindrucken nicht nur durch Größe sondern insbesondere durch eine ausgezeichnete Blockarbeit. "Entscheidend wird sein, dass wir variabel in unserem Angriff agieren können. Erste Ansätze haben wir schon im Spiel gegen die VSG Hannover gesehen. Mit weniger Fehlern im Spiel können wir auch Bodenstedt in die Schranken verweisen.
Dennoch hofft Trainer Nitschke auf eine weitere Leistungssteigerung seiner Mannschaft. "Wenn alle gesund bleiben und vielleicht auch Anna am Samstag wieder dabei ist, dann können sich die Zuschauer auf jeden Fall auf einer kämpferische hamelner Truppe einstellen." Schließlich wollen die Frauen um Teamkapitän Tina Eickstädt endlich die ersten beiden Heimsiege in der Verbandsliga einfahren und sich damit schon vorzeitig wichtige Punkte für den Klassenerhalt sichern. Im Erfolgsfall winkt sogar ein möglicher zweiter Tabellenplatz.
Spielort: Sporthalle Vikilu
15.00 Uhr: VSG wildcats / VfL Hameln - MTV 48 Hildesheim
ca. 17.00 Uhr: VSG wildcats / VfL Hameln - VSG Bodenstedt/Salzdahlum
Auswärtsserie hält - 2. Kantersieg in Hannover
07.11.2009 - Nach einem dramatischen Spiel jubelte am Ende nur eine Mannschaft über zwei ganz wichtige Punkte: die VSG Hameln gewinnt auch das vierte Auswärtsspiel knapp, aber insgesamt auch verdient mit 25:18, 25:27, 25:27, 25:19 und 18:16. "Das war eins unserer besseren Spiele - auf jeden Fall wieder mal eins, in dem keiner vorzeitig aufsteckt."Dabei glich das Spiel einer regelrechten Achterbahnfahrt und war nichts für schwache Nerven. Im ersten Satz dominierte über weite Phasen zunächst die VSG aus Hameln das Spielgeschehen. Den Gastgeberinnen gelang lediglich einmal zum 6:6 (nach 2:6 Rückstand) der Punktausgleich. Und trotz einiger vermeidbarer Fehler der Hamelnerinnen gelang es gut, die taktischen Vorgaben gerade im Block und in der Abwehr umzusetzen und dem Gegner damit den berühmten Zahn zu ziehen. Der verdiente Lohn: ein ungefährdeter erster Satzgewinn nach 22 Minuten.
Auch zu Beginn des zweiten Satzes dominierten zunächst nur die Gäste das Spielgeschehen. Über ein 5:2 gelang den Hamelnerinnen sogar eine 11:4 Führung. Doch dann schlichen sich immer mehr Fehler in das Spiel der Weserstädter ein. Und die VSG aus Hannover zeigte natürlich, warum sie im letzten Jahr noch in der Oberliga gespielt hat: Das Aufgabenspiel wurde immer dominanter und erschwerte uns doch erheblich unseren Angriffsaufbau. "Beeindruckend die Konstanz einiger Spielerinnen aus Hannover - die Serien konnten wir nicht immer verhindern. Und wenn, dann setzen wir gleich wieder unsere eigene Aufgabe ins Netz. Unvermeidbare Folge: Die Führung der Hannoverannerinnen nach einem 11:11 Ausgleich zu einer vielleicht vorentscheidenden 20:16 Führung der Gäste. Denkste Puppe: Mit einem Doppelwechsel brachten Tina und Leonie nochmal neuen Schwung in die Truppe und wehrten insgesamt vier Satzbälle ab, bevor ein vermeidbarer Fehler das glückliche 27:25 für die Gastgeberinnen brachte. Spielzeit hier 28 Minuten.
Satz drei dann fast ein Spiegelbild des zweiten Satzes: Zu Beginn eine 8:2 Führung, doch der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten: 10:10. Schließlich dann der 11:14 Rückstand. In der Folge dann jedoch wieder Ausgleich 14:14 und eine 16:14 Zwischenführung. Und was dann folgte war eine typische Achterbahnfahrt: ein ständiges Hin und Her. Starke Aktionen auf Seiten der Hamelnerinnen wechselten sich mit leichten Fehlern ab. "Immer wenn man glaubte - jetzt machen wir das - kamen wieder diese blöden Fehler dazwischen. Erst landet ein Angriff beim Spielstand von 23:21 im Aus. Dann verhauhen wir beim Spielstand von 24:22 noch die Aufgabe und auch den Ausgleich zum 24:24 fabrizieren wir selbst." Ergebnis: Statt einem vorentscheidenden Satzgewinn geraten die Hamelnerinnen selbst in Rückstand. 25:27 nach weiteren 25 Minuten Spielzeit.
Doch im vierten Satz riss sich das Team erneut zusammen und spielte konzentriert und zielgerichtet gegen die drohende erste Auswärtsniederlage an. Mit 25:19 der Satzausgleich nach 21 Minuten.
Und jetzt begann das, was Trainer und Spielerinnen hassen - Zuschauer aber am Volleyball lieben: Dramatik pur. Zunächst alle Vorteile auf Hamelner Seite. 5:2-Führung. Dann, immer wieder angepeitscht von den zahlreichen Zuschauern aus Hannover, zieht der Gastgeber auf 10:6 davon. "Sichtlich beindruckt von der Stimmung gelang dabei uns nicht mehr viel - 6 Fehler auch durch eine Auszeit und Seitenwechsel unterbrochen waren einfach zu viel". Also letztes Mittel erneute Auszeit und die permanente noch lautere Anfeuerung der eigenen Auswechselspielerinnen. Und vielleicht hat da ja schon der Gegner zu viel gefeiert: Die Auszeit wurde auf Gegners-Seite nur zum Schreien, Anfeuern und Kreistanzen genutzt. Die Hamelnerinnen versuchten sich ein letztes Mal zu sammeln und unter dem Motto: "Hinten kackt die Ente", drehte eine kämpferische Truppe das Spiel erneut. Zwar gelang den Hannoveranerinnen direkt Anschluss noch ein 11:6, doch jetzt schlug die Stunde der Hamelnerinnen. Anschluss zum 10:12, 10:13 durch eine starke Aktion der Hannoveranerinnen und zwei Topaktionen zum 12:13 lassen den Tiebreak zum Krimi werden. Erneut gelingt Hannover ein Lop über den Mittelblock von Janina und Melanie direkt in die Mitte und damit zwei Matchbälle. Doch man merkt dem Gastgeber an, dass er nervös ist. Aufgabe ins Netz und unsererseit ein Ass und gleich danach noch eine starke Aufgabe: Matchball für uns zum 15:14. Doch auch Hameln macht es spannend und semmelt den Matchball mit der Aufgabe ins Aus. Statt Sieg sieht man sich nach einer weiteren starken Aufgabe des Gegners einem weiteren Matchball ausgesetzt. "Aber auch den wehren wir ab." Janina macht dann den vorentscheidenden Aufschlagpunkt zum 17:16 - und dann jubelt nach einem starken Block durch Anna und Karen nur noch die VSG aus Hameln. Nach 20 Minuten Krimi und wechselnden Führungen im fünften Satz ein 18:16. "Letzendlich auch verdient, gerade dann wenn man die Leistungen aus Satz eins und vier zugrunde legt."
Dumm nur, das ausgerechnet Anna beim letzten Block im Spiel umknickt und heute am Sonntag nicht mehr auftreten kann. Auf diesem Weg natürlich gute Besserung
und Daumen drücken für nächsten Samstag. Da heißt es dann die negative Heimbilanz gegen eine nicht zu unterschätzende Mannschaft aus Hildesheim und eine blockstarke Mannschaft aus Bodenstedt/Salzdahlum auszugleichen. Also Ärmel hochkrempeln und mit dem Schwung des Erfolges konzentriert auf den 14.11 vorbereiten.
Platzt die Auswärtsserie gegen den Oberligaabsteiger VSG Hannover?
05.11.2009 - Die VSG Hannover I geht (ehemals SW Garbsen) natürlich als Favorit in die Begegnung. "Uns bleibt wieder einmal nur die Außenseiterrolle, die wir aber gern annehmen." Die bislang einzigen Niederlagen kassierte die VSG Hannover nur auswärts gegen Tabellenführer Herzberg und einer sehr stark aufspielenden VSG Bodenstedt/Salzdahlum. Wie stark das Gastgeberteam sein kann, zeigten sie mit einem glatten 3:0 in Wolfenbüttel.Chancenlos ist das Team um Kapitän Tina Eickstädt aber keinesfalls. Schließlich zeigten die Damen trotz der Heimniederlage gegen Lehrte, dass sie gegen die Topteams der Liga mithalten können. "Der Druck lastet erstmal auf den Schultern der Hannoveranerinnen. Den mit einer Niederlage gegen uns verliert man fürs Erste den Anschluß zum Tabellenführer." Also Daumen drücken, Ärmel hochkremplen und zeigen, dass auch in Hameln Volleyball gespielt werden kann. Schließlich ist ein Spiel erst dann verloren, wenn der letzte Punkt vom Gegner gemacht wird.
GfL Hannover II - VSG Wildcats/ VfL Hameln: Der Außenseiter aus Hameln spielt clever und hamstert zwei Punkte
25.10.2009 - Mit einem relativ klaren 3:0 Sieg (25:23, 25:20 und 25:20) fährt die VSG Hameln gegen den Tabellenzweiten aus Hannover zwei überraschende Punkte ein. "Anscheinend spielen wir auswärts im Augenblick erfolgreicher als zu Hause!" So zumindest könnte die sachliche Ergebnisanalyse dieser Saison ausfallen. Für die Damen der GfL Hannover hingegen drehte sich diesmal der Heimvorteil ins Gegenteil um.Trotz eines emotional positiven Spielgewinns (nach 0:2 Satzrückstand) gegen Bodenstedt im ersten Spiel fehlte am Ende die Kraft und der letzte Wille, die Gäste von der Weser ernsthaft zu gefährden. "Die GfL Damen sind mit Sicherheit auch aufgrund der personellen Ausfälle unter ihren Möglichkeiten geblieben", relativiert auch der Trainer das Ergebnis. "Allerdings haben wir auch gerade durch Aufgabenspiel und auch unseren Block den Gegner nicht zur entfaltung kommen lassen. Dann fällt es natürlich jeder Mannschaft schwer ins Spiel zu kommen."
Insgesamt waren das zwei ganz wichtige Punkte für unser Primärziel Klassenerhalt, gerade nach der unglücklichen doppelten Heimpleite vom letzten Wochenende. Das gibt Selbstvertrauen und auch ein wenig Sicherheit für die nächste Begegnung gegen die stark einzuschätzende Mannschaft der VSG Hannover.
Vorbericht zum Spieltag am 25.10. - Besser spielen?
22.10.2009 - Gegen den aktuellen Tabellenzweiten und Regionalliga-Reserve GfL Hannover II wollen die VSG Damen am Sonntag besser spielen, als gegen Wolfenbüttel. Zwar fehlen mit Melina Hahn, Saskia Bode auch die zuletzt in der Stammsechs spielende Melanie Gässler, aber dennoch glauben die Damen an die Chance den Gastgeber zu ärgern. Mit ein wenig Glück geht auch mehr."Hoffentlich ist auch unsere Zuspielerin Ina am Sonntag wieder fit. Denn eigentlich hätte sie am letzten Wochenende mit ihrem verstauchten Knöchel nicht durchspielen dürfen. Aber Ina beißt sich halt immer durch. Ein Vorbild für die Mannschaft."
Viel wird davon abhängen, wie es der VSG gelingt die letztjährige Regionalspielerin Anneke Gaffron in den Griff zu bekommen. Sie ist die mit Abstand stärkste und konstanteste Angreiferin der Leinestadt-Mannschaft. Und als Archilles-Verse könnte sich auch der Annahme Riegel der Gastgeberinnen herausstellen. Also Mädels - gute und klevere Aufgaben schlagen.
1. Damen fiebern erstem Heimspieltag der Saison am 17.10. entgegen
15.10.2009 - "Erstmals in dieser Sasion werden wohl alle 14 Spielerinnen gesund sein und wollen dazu beitragen, dass wir eine tolle Leistung vor heimischer Kulisse abliefern," freut sich nicht nur der Trainer auf kommenden Samtag. "Leider werden wir aber nur jeweils 12 Akteurinnen im Spielberichtsbogen eintragen können." Ein Luxusproblem, was der Trainer in diesem Jahr hat. Im letzten Jahr hatte sich die Frage wer spielt nur ganz selten gestellt. In diesem Jahr verfügt das Team auf jeder Position über gleichwertige Alternativen. Das hilft natürlich auch in den jeweiligen Trainingseinheiten. Trotzdem warnt der Trainer vor dem ersten Heimpsieltag: "Trotz des bislang perfekten Saisonstarts mit 4:0 Punkten und 6:0 Sätzen sind wir noch längst nicht da, wo wir sein können. Gefordert worden sind wir bislang noch nicht. Lehrte und Wolfenbüttel sind ganz andere Kaliber, die wir am Samstag vorgesetzt bekommen."Eine mehr als gute Leistung wird auch nötig sein, will "frau" im ersten Spiel des Tages um 15.00 Uhr gegen die Gäste aus Lehrte bestehen. Gerade mit diese Mannschaft hatte die VSG vor zwei Jahren schlechte Erfahrungen gemacht. Zweimal ging Lehrte als Sieger vom Platz und musste dennoch zusammen mit der VSG die Verbandsliga verlassen. Beide Teams schafften dann souverän den direkten Wiederaufstieg in die Verbandsliga. Allerdings mit unterschiedlichen Vorzeichen. "Lehrte hat ein starkes und routiniertes Team zusammen, dass über sehr viel hochklassige Spielerfahrung verfügt. Mit dem Team vor zwei Jahren haben die Hannoveranerinnen nichts mehr viel gemeinsam." Schaut man auf die bisherigen Ergebnisse, dann konnte Lehrte neben einer überraschenden Niederlage gegen Herzberg, ebenfalls schon zwei Siege auf der Haben-Seite verbuchen. Nicht zuletzt deswegen gehört Lehrte in dieser Saison zu den Titelkandidaten. Aber auch die VSG ist stärker als in den letzten beiden Jahren. Mit Hilfe des Heimvorteils könnte sich vielleicht ein Duell auf Augenhöhe entwickeln.
Nicht viel leichter wird die zweite Begegnung gegen den MTV Wolfenbüttel. Zwar ist Wolfenbüttel mit drei Niederlagen in die Saison gestartet, hatte aber durchweg die stärksten Mannschaften der Liga zum Gegner. "Der vorletzte Platz täuscht. Die Mannschaft ist wesentlich stärker als es scheint und wird uns alles abverlangen."
Mit Janina Dehne, Melanie Gässler, Leonie Grothues und Mara Siepenkort feiern gleich vier Akteurinnen ihr Heimspieldebüt in der ersten Mannschaft.
Spiel konnten wir nie verlieren
27.09.2009 - Tanja Baumgart brachte es nach dem Match auf den Punkt: "Egal. Das Ergebnis zählt!" Nach nicht mal einer Stunde Spielzeit siegten unsere Verbandsliga-Damen mit 25:15, 25:17 und 25:19 gegen einen offentsichtlich überforderten Gastgeber aus Braunschweig. "Das Spiel hatten wir wohl schon vor dem Anpfiff gewonnen. Daher fehlte uns die nötige Konsequenz in fast allen Mannschaftsteilen." Auch der Trainer war zwar mit dem Ergebnis zufrieden. Mit der gezeigten Leistung allerdings weniger. "Das einzig postive an dem Match war, dass alle 10 Spielerinnen zu Ihrem Einsatz kamen und wir dennoch zu keiner Phase das Spiel verlieren konnten." eine gute Note verdiente sich Karen Baumgart, die immer wieder versuchte, sich intensiv auf das drucklose Spiel des Gegners einzustellen. Auch die Eigenfehlerquote der VSG spricht Bände: 13 leichte Fehler im ersten, 16 im zweiten und 14 im dritten Satz. Fazit nach dem Spiel: Die VSG zeigte die bislang schwächste Leistung und Braunschweig wird es in dieser Form sehr schwer haben in die Nähe von Platz 6 (direkter Klassenerhalt) zu kommen.Gut das das Team jetzt erstmal drei Wochen Wettkampfpause hat. Dann kann in Ruhe intensiv einiges ohne Stress aufbereitet werden. Schließlich trifft man dann am 17.10.2009 in der Viki Lu gegen den bislang unbesiegten und mittlerweile Mitfavoriten für den Meistertitel SV Lehrte. Und dann heißt es hellwach zu sein.
Auftsteigerduell in Braunschweig
23.09.2009 - Am Samstag, den 25.09.2009, treffen die Damen der VSG Wildcats / VfL Hameln auswärts gegen auf die 2. Damen des USC Braunschweig. "Leider haben wir keine Informationen, wie sich das Team der Gastgeberinnen zusammensetzt," für Trainer Nitschke eine Fahrt ins Unbekannte. "Ähnliches galt allerdings auch für die Begegnung in der letzten Woche. Über Göttingen wussten wir auch nichts. Vielleicht ist das ja ein gutes Ohmen." Da die Damen aus Hameln erst im zweiten Spiel des Tages auf Braunschweig treffen, bleibt noch ein wenig Zeit, den Gegner zu analisieren und sich auf die Stärken des Gegners einzustellen. Mit ein wenig Glück kann sogar der zweite Sieg und damit ein blitzsauberer Saisonstart hingelegt werden. Allerdings warnt der Trainer vor zu großer Euphorie: "Wir müssen uns noch steigern, wenn wir auch am Samstag beide Punkte nach Hameln holen wollen und wir nicht noch mehr Ausfälle verzeichnen müssen." Am Samstag werden auf jeden Fall fehlen: Mara Siepenkort, Melina Hahn und Nadine Schuler. Ein Fragezeichen steht noch hinter Claudia Hesse.Gute Erinnerung an Braunschweiger Auswärtsspiele hat zumindest Trainer Robert Nitschke. Egal mit welchem Team er in Braunschweig gegen Braunschweiger Teams angetreten ist: Letztendlich ging seine Mannschaft immer als Sieger vom Feld. Drücken wir die Daumen, dass es auch diesmal so sein wird.
Traumstart in die Verbandsliga-Saison 2009/2010
20.09.2009 - Überraschung mit Paukenschlagcharakter oder einfach die bessere Mannschaft? So richtig konnte das unmittelbar nach Spielende noch keiner der Mannschaft einordnen. Ungläubig rieben sich nicht nur Gastgeber, Schiedsgericht und Hamelner Spielerinnen die Augen. Mit 25:18, 25:20 und 25:20 und nur 69 Minuten Spielzeit sicherten sich die Damen um Teamkapitän Tina Eickstädt scheinbar unbedrängt die ersten beiden Saison- und damit wertvolle Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. "Nach dem Einspielen hatten wir das so deutlich nicht auf der Rechnung. Da dachten wir, dass das eine ganz schwere Geburt wird."Aber bereits die Anfangphase des ersten Satzes, geprägt von Nervösität und Unsicherheiten auf beiden Seiten, zeigte schnell, dass sich die Hamelnerinnen nicht verstecken mussten. Bis zum 10:10 lieferten sich beide Teams ein ausgeglichenes Spiel. Dann erspielte sich das Team einen vorentscheidenden 14:10 Vorsprung, den es bis zum Satzende nicht abgab. Im Prinzip musste nicht mal der Trainer ins Spielgeschehen eingreifen. Eine Auszeit auf Hamelner Seite war nicht nötig. 24 Minuten Spielzeit und 25:18 - so das nüchterne Ergebnis.
Im zweiten Satz konnte Göttingen nur zu Beginn in Führung gehen. 0:2 hieß es aus Sicht der Hamelnerinnen. Doch eine blitzsaubere Aufschlagserie von Melanie Gässler sorgte postwendend für eine komfortable 7:2 Führung. Zwar konnte sich die Heimmannschaft immer wieder herankämpfen, aber eine Satzführung gelang nicht mehr. Insbesondere in der Endphase des Satzes spielte die VSG aus Hameln deutlich harmonischer als der Namensvetter aus Göttingen. Mit 25:20 und 22 Minuten Spielzeit ging auch Satz 2 an Hameln.
Satz 3: Irgendwie schien der Widerstand der Göttingerinnen gebrochen zu sein. Über ein 10:6, 14:6, 17:9 und 18:10 erspielte sich das Hamelner Team eine mehr als beruhigende Führung. Zu beruhigend anscheinend für manche Spielerin auf dem Feld. "Das war die einige Phase, die wir im derzeitigen Leistungsstand kritisch anmerken müssen," analysiert der Trainer. "Da haben wir eindeutig die Übersicht verloren und uns zu sehr auf den Vorsprung ausgeruht. Das baut natürlich den eigentlich schon geschlagenen Gegner unnötig auf." Folge: Göttingen verkürzt schnell auf 18:16 und hoffte bis zum 19:17 sogar auf eine Rückkehr ins Match. Doch ein Spielerwechsel und dadurch neue Konzentration aufs Wesentliche brachte die VSG Hameln wieder auf die Erfolgsspur. Göttingen kapitulierte und Satz drei ging ebenfalls mit 25:20 und 23 Minuten Spielzeit an Hameln.
Fazit: Göttingen zeigte in der Spitze, dass es im letzten Jahr keine Probleme hat die Klasse zu halten, wirkte aber über weite Teile nicht eingespielt und unorganisiert. Und Hameln: Da ist noch viel Platz nach oben und es bleibt noch viel zu tun. Schließlich soll am Ende der Klassenerhalt stehen. Erstaunlich jedoch, dass wir trotz der unglücklichen und unvollständigen Vorbereitungsphase schon über ein gesundes Grundniveau verfügen. Auch unsere Neuzugänge: Perfekt aufgenommen von den "Alten" konnten Janina, Leonie, Melanie und Mara schon im ersten Spiel zeigen, wie wichtig sie für die Mannschaft sein werden. Herzlich willkommen im Team.
Vorbericht: VSG Hameln in Göttingen mit Außenseiterchancen
18.09.2009 - Am Samstag, 19.09.2009, wird pünktlich um 15.00 Uhr der Anpfiff zur neuen Saison in Göttingen erfolgen. Und die Hamelner Volleyball-Damen dürfen beim Startschuß gemeinsam mit dem Gastgeber aus Göttingen das Premierenspiel bestreiten. "Wir werden ganz entspannt ins Spiel gehen können, denn als Aufsteiger können wir eigentlich keinen Fehlstart hinlegen," nimmt Trainer Nitschke jeglichen Druck von der jungen Mannschaft. Und Recht hat er, schließlich verfügt die neuformierte VSG Göttingen über erstklassige Einzelspielerinnen und einen sehr erfahrenen Gegner. Auch das Turnierergebniss aus Oldenburg (dort wurde Göttingen zweiter hinter dem TuS Vahrenwald) lässt einiges vom Team erwarten. "Im Pokal hat Göttingen ein wenig geschwächelt, aber Pokalturniere haben eine ganz andere Zielsetzung als die jetzt startenden Meisterschaftsspiele," weiß der Trainer zu berichten. "Insgeheim hoffe ich, dass bei uns viel zusammenlaufen wird und mit ein bisschen Glück den "Geheimfavoriten" aus Göttingen ein wenig mehr ärgen können." wichtig ist, dass alle bis zum Spielbeginn am Samstag gesund bleiben und die Mannschaft dort anknüpfen kann, wo sie zuletzt aufgehört hat: erfolgreich spielen.NVV-Pokal: VSG Damen gewinnen 1. Rundenturnier
13.09.2009 - Erstmals in der Vereinsgeschichte schaffen die Volleyball-Damen den Sprung ins Endrundenturnier am 06. Dezember 2009. Ohne Niederlage, trotz Vorbereitungscharakter in die neue Meisterschaftssaison mit vielen Positionswechseln im Gepäck, feiern die Spielerinnen um Teamkäp´ten Tina Eickstätt nach dem Gruppensieg auch den Finalerfolg gegen den VfL Stadthagen. In einem im Vergleich zum Vorjahr besser besetzten Turnier siegten dabei die Hamelner zum Auftakt der Gruppenspiele gegen Landesligist Bad Münder mit 2:0 (25:15 und 25:22) Sätzen. Gegen Landesligist Hagenburg, der wesentlich stärker als im Vorjahr wirkte, patzen die Damen im ersten Satz mit 20:25, ließen dafür aber im zweiten Satz mit 25:18 nichts anbrennen. Gegen Landesligist Wettbergen folgte ein 2:0 Satzsieg (25:7, 25:17) bevor letzendlich das Spiel gegen TKW Nienburg (Verbandsliga) die Entscheidung für den Gruppensieg fallen sollte. Satz 1 ging trotz zahlreicher Fehler der VSG mit 26:24 an die Truppe aus Hameln. Der letztjährige Meisterschaftszweite aus Nienburg hielt insbesondere im zweiten Satz stark dagegen und gewann völlig verdient Satz 2 mit 25:21. Dennoch reichte das Ergebnis den VSG Damen für den Einzug ins Finale.Dort wartete ein wenig überraschend der Gastgeber aus Stadthagen. Wie gewohnt zeigten sich die Stadthagener Damen gerade gegen die VSG motiviert. Es entwickelte sich ein äußerts spannender und auch sehenswerter 1. Satz, den am Ende auch verdient die VSG mit 32:30 für sich entschied. Auch Ex-Hamelnerin Lena Lafer konnte im zweiten Satz das Blatt für den VfL Stadthagen nicht mehr weden. Mit 25:20 ging auch der letzte Satz des Turnieres an Hameln.
Damit schafften Karen und Tanja Baumgart, Heike Brauers, Janina Dehne, Tina Eickstätt, Melanie Gässler, Leonie Grothues, Melina Hahn, Ina Laeger, Nadine Schuler und Mara Siepenkort erstmals den Einzug ins Endrundenturnier der besten 6 Teams im NVV-Pokal. Auch dort werden die Damen nicht chancenlos sein. Gegner dann: MTV Herzberg, Oldenburger TB III, VSG Hannover I, TV Jahn Walsrode und VfL Lintorf
VSG Damen scheinen für die Verbandsliga gerüstet
09.09.2009 - Mit nur einer Niederlage im Gepäck kehrte das neu formierte Verbandsligateam der VSG wildcats/ VfL Hameln vom 18. Oldenburger Volley-Cup am Sonntagabend zurück. Zwar reichte es am Ende „nur zum fünften Platz“, doch immerhin konnten die Hamelner Damen als einzige den späteren Turniersieger aus Vahrenwald bezwingen.Ohne Mannschaftsführerin Martina Eickstädt, Neuzugang Melanie Gässler, Janina Dehne, Saskia Bode und Nadine Schuler, machte sich der Rest am Samstag auf den Weg zum beliebten Turnier nach Oldenburg. „Eigentlich wollten wir zumindest die Party gewinnen – aber das hat nicht geklappt,“ scherzt ein sichtlich zufriedener Trainer. „Trotz der vermeintlichen Notbesetzung und nach dem kurzfristigen Ausfall von Claudia haben wir bis auf den ersten Turniersatz gezeigt, dass wir in dieser neuen Saison viel bewegen werden. Der Saisoneinstieg war wesentlich besser als noch im Vorjahr.“
In der Tat: Die junge Truppe, erstmals mit Libera Heike Brauers, fand trotz der knappen Niederlage im ersten Spiel gegen SV Union Lohne (Verbandsliga) immer besser ins Turnier uns steigerte von Spiel zu Spiel. Mit Siegen gegen die Reineckendörfer Füchse (Landesliga) und gegen TuS Vahrenwald (Verbandsliga) reichte es aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses zwar nur zum Spiel um die Plätze 5-8, aber mit dem beeindruckenden Sieg gegen Vahrenwald, die man insbesondere im zweiten Satz und Tiebreak regelrecht vorführte, brachte man den späteren Turniersieger als einzige Mannschaft eine Niederlage bei.
Und nachdem sich auch Anna aufgrund der Studienverpflichtungen sich am Samstag aus Oldenburg verabschiedete, war das Etappenziel Partysieg eigentlich schon nicht mehr zu erreichen. Aber dafür überraschte das Team nicht nur den Trainer am Sonntagmorgen mir einer starken Leistung gegen die Hausherrinnen und Verbandsligisten aus Oldenburg. Wer vorher gedacht hatte, das wird nichts, sah sich schnell eines besseren belehrt. Mit einem am Ende deutlichen 2:1 erspielte sich das junge Team das Revanche-Minifinale gegen den SV Union Lohne. Und am Ende siegte auch hier die VSG 2:1 und nahm erfolgreich Revanche für die Auftaktniederlage, die letztendlich eine noch bessere Platzierung verhinderte. „Wir scheinen bestens gerüstet zu sein. Im letzten Jahr reichte es zwar zum Einzug ins Halbfinale, aber da hatten wir auch drei Niederlagen bei nur zwei Siegen auf unserem Konto.“ Trotz der Ausfälle wirkt das Team stabiler und vor allem harmonischer als zu Beginn der erfolgreichen Meisterschaftssaison.
Am Sonntag steht dann die erste kleine Bewährungsprobe mit der Teilnahme zum diesjährigen Landespokal in Stadthagen auf dem Programm. „Und hier werden wir dann auch unsere Neuzugänge komplett dabei haben. Lediglich Tina und Saskia werden nicht dabei sein können.“ Wir sind gespannt, ob dann der positive Trend fortsetzen wird. Aber eins dürfte nach dem Wochenende klar sein: Die VSG Mädel werden in der Verbandsliga kein Punktelieferant für die anderen Teams sein.
VSG Hameln startet mit Vorbereitung in die neue Saison
23.04.2009 - Während am kommenden Wochenende noch die Aufstiegs- und Abstiegsrelegationen der niedersächsischen Volleyballer ausgetragen werden, hat der Landesligameister und frischgebackene Verbandsligaaufsteiger bereits mit der Vorbereitung in die neue Saison 2009/2010 begonnen. "Wir haben uns viel vorgenommen und wollen auch in der Verbandsliga mehr als nur eine gute Figur abgeben. Und uns auf jeden Fall nicht nach unten orientieren!" Und gleich zu Beginn der Vorbereitung gibt es auch schon die erste große Verstärkung zu vermelden. Mit Janina Dehne vom Nachbarschaftsverein TC Hameln wechselt eine Spielerin mit großem Potential zur VSG. "Mit Janina stößt eine Volleyballerin zu uns, die uns insbesondere im Angriff und Block viel mehr Möglichkeiten, als bisher eröffnet." Bereits in den ersten Trainingseinheiten hat die neue VSG-Spielerin überzeugt und sich in dieser Woche endgültig für das VSG-Trikot in der nächsten Saison entschieden. "Die Mannschaft freut sich auf Janina, denn sie passt aufgrund ihrer ambitionierten, aber auch gleichzeitig mannschaftsdienlichen Art in unser Team". Auch die mehr als nur hoffnungsvollen Eigengewächse Mara Siepenkort und Leonie Grothues trainieren ab sofort zweimal pro Woche im Verbandsligakader mit. "Beide werden sehr schnell den Anschluss an die Stammmannschaft finden, denn das Talent bringen sie zweifelsohne mit." Dennoch ist der Kader für die neue Saison noch nicht ganz komplett, denn auch in den nächsten Wochen werden weitere Trainingsgäste erwartet. Auf dem Programm stehen neben zahlreichen Turnierteilnahmen, Testspielen auch ein gesondertes Kraft- und Beachtraining in den Sommerferien.Der vorläufige Kader der 1. Damen 2009/2010: Karen Baumgart, Tanja Baumgart, Heike Brauers, Saskia Bode, Janina Dehne, Martina Eickstädt, Leonie Grothues, Melina Hahn, Claudia Hesse, Inga Kaschade, Ina Laeger, Anna Pekker, Nadine Schuler und Mara Siepenkort.








